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E-Learning » Lehren mit Neuen Medien » Blended Learning



Blended Learning:
Präsenzlehre mit Online-Anteilen ergänzen

Als Präsenzuniversität setzt die Freie Universität auf das so genannte Blended Learning. Unter Blended Learning versteht man allgemein die Mischung von Präsenz- und Online-Anteilen in der Lehre.

Je nach dem Grad der Einbindung von Online-Elementen, unterscheidet CeDiS beispielhaft drei Mischformen: Einstieg, Mehrwert und Maximum. Vor dem Einstieg steht die Lehrveranstaltung ohne konkreten E-Learning Einsatz, nach dem Optimum steht der Online-Kurs, in dem der Präsenzanteil nur auf geringe Phasen beschränkt ist. In der folgenden Grafik ist diese Einteilung schematisch dargestellt.

Für Lehrende sollen diese Beispiel-Szenarien von "Blended Learning 1" bis "Blended Learning 3" lediglich als Orientierung zur Einordnung Ihrer Veranstaltungen dienen und den flexiblen Einsatz von E-Learning als Ergänzung der Präsenzlehre verbildlichen. Den Grad der Nutzung und die Methoden zum Einsatz digitaler Medien bestimmen Lehrende selbstverständlich selbst. Für Fragen bietet CeDiS umfassende Beratung.

Einstieg, Mehrwert oder Maximum - was ist die passende Form für meine Lehrveranstaltung?
 

blended-learning_stufen2

  ohne Lern-           Blended               Blended               Blended                 Online-
  plattform              Learning I           Learning II          Learning III          Kurs
                               ''Einstieg''           ''Mehrwert''         ''Maximum''
  


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Einstieg

Nutzung der Basisfunktionen der zentralen Lernplattform (mit universitätsweitem Service- und Supportangebot von CeDiS):

Nutzen für Lehrende:
-
Reduzierung des technischen Aufwands: keine eigene Webpräsenz und Mailingliste für die
  Veranstaltung mehr nötig
- mit geringem Aufwand aktuelles Lernmaterial verteilen
- Inhalte einfach aktualisierbar ohne technisches Know-How
- schnelle Erreichbarkeit der Studierenden
Nutzen für Studierende:
-
Inhalte von Zeit und Ort unabhängig im Internet erreichbar
- einheitliche Plattform für alle belegten Kurse mit einem einzigen Login

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Mehrwert

Erweiterung der Nutzung der zentralen Lernplattform (mit universitätsweitem Service- und Supportangebot von CeDiS)

Alle Aspekte des Beispiel-Szenarios Einstieg plus:

Nutzen für Lehrende:
-
einheitliche Umgebung für den Übungsbetrieb
- unkompliziertes Abholen/Einsammeln von Arbeiten von Studierenden
- Feedback von Studierenden direkt und unkompliziert sammeln
Nutzen für Studierende:
-
einfache Online-Abgabe von Lösungen zu Übungen
- individuellere Betreuung
- Betreuung auch außerhalb von Tutorien und Sprechzeiten möglich

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Maximum

Intensive Nutzung der Lernplattform (mit universitätsweitem Service- und Supportangebot von CeDiS), ausgewogene Verwendung von Präsenz- und Online-Anteilen in der Lehrveranstaltung

Alle Aspekte der Beispiel-Szenarien Einstieg und Mehrwert plus:

Nutzen für Lehrende:
-
schnelle, direkte Interaktion mit den Studierenden
Nutzen für Studierende:
-
effektive Unterstützung von Prüfungsvorbereitungen
- Lernen/Arbeiten im Team, in Lern-Communities

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Einstieg, Mehrwert oder Maximum - was ist die passende Form für meine Lehrveranstaltung?

An der Freien Universität setzen Lehrende und Studierende mittlerweile - etwa 2 Jahre nach Beginn der Einführung der zentralen Lernplattform Blackboard - viele verschiedene Blended Learning-Formen um und schöpfen das volle Spektrum der Einsatzmöglichkeiten der zentralen Lernplattform aus. Häufig entscheiden sich Lehrende mit geringen Vorkenntnissen für einen ersten Versuch mit der Lernplattform, in dem sie das System als optionalen Zusatz zur Lehrveranstaltung einsetzen. Oft erst nach einer Gewöhnungs- und Übungsphase für Studierende wie Lehrende wird der Online-Anteil sukzessive in den "normalen" Seminar- oder Vorlesungsbetrieb integriert und bringt den Lehrenden wie Studierenden einen echten Mehrwert. Es liegt grundsätzlich in der Hand der jeweiligen Lehrenden, wie stark sie die digitalen, multimedialen Möglichkeiten zur Ergänzung der Präsenzlehre einsetzen.

Der E-Learning Gesamtstrategie der Freien Universität folgend, ist eine vollständige Virtualisierung der jetzigen, regulären Präsenzlehre nicht vorgesehen. Programme basierend auf Kooperationen mit anderen Hochschulen und/oder im Rahmen von internationalen Studiengängen - zum Beispiel die Master-Studiengänge East European Studies oder MBA Net Economy - fallen als kostenpflichtiges Weiterbildungsangebot aus diesem Rahmen und bilden bislang die Ausnahme.


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Beratung und Support für den Einstieg

Die Freie Universität sorgt für ein umfassendes Beratungsangebot zum Einsatz von E-Learning. Jeder Einrichtung an der Freien Universiät, die in der Lehre tätig ist, steht ein/e fachlich versierte/r E-Learning Berater/in zur Verfügung. Ihre/n E-Learning Berater/in und weitere Unterstützungsangebote für die Einführung von E-Learning finden Sie unter Service und Support.

 


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Aktuelles

GML² 2012: Verlängerung der Einreichungsfrist & neues Format

Abstracts können noch bis zum 31. Januar 2012 eingereicht werden.
18.01.2012

GMW 2012 in Wien: Call for Papers

Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft vom 10. bis 13. September 2012 an der Technischen Universität Wien
09.01.2012

E-Teaching 2012

Hochschullehre gestalten mit Neuen Medien und Web 2.0
16.12.2011
 

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Stand: 30.07.2008

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